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Digitalisierung der Arztpraxis: Das große Missverständnis

5. Februar 2018

Worum es geht

Bislang sind digitale Konzepte, Lösungen und Instrumente in der Breite der ambulant tätigen Ärzteschaft nur auf eine geringe Resonanz gestoßen. Hierfür ist eine Vielzahl verschiedener Gründe verantwortlich. Gruppendiskussionen und Interviews zeigen aber, dass den meisten ein elementares Missverständnis zugrunde liegt.

Ärzte verstehen Digitalisierung als Pflichtprogramm

Ob niedergelassene Ärzte offene Ablehnung, Bedenken oder Unsicherheit aufgrund fehlender Orientierungs-Möglichkeiten äußern, die meisten von ihnen verstehen – wie die Resultate aus Gruppendiskussionen und Interviews zeigen – Digitalisierung als ein Pflicht-Konzept, das – bildlich gesprochen – über ihre Praxen gestülpt wird und dabei alle Bereiche einschließt.

Telematik und die Folgen

Ursächlich ist hierfür u. a. das Telematikinfrastruktur-Projekt, das viele Ärzte mit der Digitalisierung gleichsetzen und dessen Probleme eine aus Arztsicht immens abschreckende Wirkung haben. Hierbei ist die Anschluss-Implementierung verpflichtend, doch die Netzeinbindung hat mit dem eigentlichen Ansatz und den Möglichkeiten der digitalen Transformation nur wenig zu tun, sie ist lediglich eine Grundlage hierfür.

Digitalisierung erfolgt praxisindividuell

Die Digitalisierung einer Arztpraxis ist vielmehr – über die generellen Vorgaben hinaus – eine individuelle medizinische und unternehmerische Entscheidung: Praxisinhaber müssen im Rahmen ihrer Praxis-Strategie entscheiden, ob sie ihre Patientenversorgung und Praxisarbeit überhaupt digitalisieren wollen und – im positiven Fall – in welchen Bereichen. Umfang und Ausmaß sind persönliche Entschlüsse. Aber gerade diese Freiheit ist für Ärzte eher belastend, da nur die wenigsten über ein strategisches Praxismanagement verfügen.


Zur Vorbereitung der Digitalisierung: Der Valetudo Check-up© „Strategisches Praxismanagement“

Die Ferndiagnose untersucht ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters in einer 360-Grad-Sicht die Gegebenheiten des aktuell praktizierten strategischen Managements einer Arztpraxis und identifiziert bislang ungenutzte Optimierungs-Möglichkeiten. 


Zudem erfolgten bislang alle grundlegenden Veränderungen der Arbeit in Arztpraxen, beispielsweise in Form des Qualitätsmanagements, immer in Form einer Vorgabe. Die Digitalisierung verändert das.

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

Diesen Beitrag zitieren

Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

Bildnachweis

©IFABS Photo-Edition, erhältlich bei EYEEM und GETTY IMAGES


IFABS TeleConsulting-Shop Thill


 

 

 

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