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Strategisches Praxismanagement: Warum Haus- und Fachärzte nur selten Teambesprechungen nutzen

5. Januar 2018

Worum es geht

Eine perspektivische angelegte Entwicklung der Praxisarbeit erfordert vor allem einen intensiven internen Informationsaustausch. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die Teambesprechung, doch nur wenige Ärzte nutzen dieses Instrument aus Angst vor unvorhersehbaren Ereignissen. Ein Fehler.

Die Entwicklung eines Strategischen Praxismanagements ist ein komplexer Prozess…

Ein strategisch ausgerichtetes Praxismanagement basiert auf einer Praxisführung  – von der Planung über das Patienten- und Personalmanagement, die Organisation und das Marketing bis hin zu Finanzen und Abrechnung -, deren Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen geeignet sind,
(1) die Anforderungen an die Praxisarbeit mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen so in eine Balance zu bringen, dass Versorgungs- und Arbeitsqualität – auch in Belastungs-Situationen – gleichermaßen optimiert sind,
(2) bei Veränderungen der Rahmenparameter, ob nun innerhalb des eigenen Unternehmens, im Einzugsgebiet oder technisch, medizinisch und gesundheitspolitisch induziert, weiterhin flexibel und stabil reagieren zu können,
(3) durch Aktivierung aller Leistungspotenziale eine nachhaltige qualitative und quantitative Wertsteigerung des Praxisbetriebs zu gewährleisten.

…der vor allem eine intensive Kommunikation benötigt

Die Definition verdeutlicht, dass die Entwicklung und Etablierung einer strategisch tragfähigen Praxisführung nur in enger Zusammenarbeit mit dem gesamten Praxisteam möglich ist. Sie drückt sich vor allem in einer intensiven Kommunikation aus, deren wichtigstes Instrument die Teambesprechung ist. Doch auch schon ohne die Zielsetzung einer strategischen Ausrichtung wird sie nur in den wenigsten Praxen professionell eingesetzt.


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Viele Ärzte haben Angst vor einem unkalkulierbaren Gruppengeschehen

Der erstaunliche Grund ist – wie die Ergebnisse aus Arzt-Interviews und Gruppen Diskussionen zeigen – die Unsicherheit vieler Praxisinhaber, in welche Richtungen sich derartige Besprechungen entwickeln könnten und – wie über die Hälfte der Gesprächspartner anführte – die Befürchtung, sich rechtfertigen zu müssen. Diese Ängste beruhen vor allem auf einer Unkenntnis der Techniken, mit deren Hilfe Teambesprechungen produktiv und effizient durchführbar sind. Auch der Nutzen, dass die Generierung von Ideen und Lösungen im Team nicht nur eine entlastende, sondern auch motivierende Funktion besitzt, ist den wenigsten Praxisinhabern bewusst.

Instant Best Practices für professionelle Teambesprechungen

Der E-Ratgeber „Wie Teambesprechungen erfolgreich vorbereitet und umgesetzt werden“ aus der Serie „Instant Best Practices – Sofort anwendbare betriebswirtschaftliche Instrumente für einen erfolgreichen Arbeitsalltag“ zeigt Haus- und Fachärzten, welche Vorbereitungsmaßnahmen und Umsetzungsschritte notwendig sind, die Qualität der Praxisarbeit unterstützende und das Praxisteam positiv-inspirierende Besprechungen durchzuführen.

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

Diesen Beitrag zitieren

Thill, Klaus-Dieter: (Titel), IFABS: BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

Bildnachweis

©IFABS Photo-Edition, erhältlich bei EYEEM und GETTY IMAGES


IFABS TeleConsulting-Shop Thill


 

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