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Zeitliche Freiräume in der Arztpraxis: Vom Wunsch zur Wirklichkeit in wenigen Schritten

6. August 2017

Niedergelassene Ärzte leiden zunehmend unter Zeitdruck und -stress. Doch durch die systematische Nutzung einiger weniger Grundregeln des Zeitmanagements und der Praxisorganisation lassen sich diese Situation positiv umkehren.

Sie sind Herr Ihrer Zeit, nicht Diener

Wenn Sie sich intensiver mit der Einteilung Ihrer Zeit und der Schaffung von Freiräumen beschäftigen möchten, sollten Sie sich zu Beginn einer Voraussetzung bewusst sein: anders als Angestellte verfügen Sie über den entscheidenden Vorteil, dass Sie den ihnen zur Verfügung stehenden Zeitrahmen und dessen Nutzung weitgehend selbst steuern können. Das klingt angesichts der zunehmenden Anzahl von Ärzten, die das Gefühl haben, unter akutem Zeitstress zu stehen, zunächst merkwürdig und unlogisch, beschreibt aber die Realität. Jeder Arzt hat, u. U. zusammen mit einem oder mehreren Partnern, Entscheidungen zu Sprechzeiten, Bestellsystem, Leistungsangebot, Personal, Räumen und Geräten sowie zur Art der Zusammenarbeit getroffen, aus denen eine gesamtzeitliche Disposition seines Arbeitsalltags entstanden ist. Hinzu kommen natürlich auch nicht beeinflussbare Größen wie z. B. administrative Vorgänge, die bei Ihrer Zeitverwendung zu berücksichtigen sind.

Zeitdruck entsteht aus Fehlentscheidungen

Vergleicht man auf der repräsentativen Basis der Valetudo Arzt-Community© struktur- und leistungsgleiche Praxisbetriebe, deren Inhaber und Teams über Zeit-Druck, -Not oder gar -Stress klagen mit solchen, die derartige Probleme nicht kennen, zeigt sich, dass Probleme vor allem durch Fehlentscheidungen im Rahmen des Zeitmanagements entstehen. Diese können
– das persönliche Zeitmanagement der Ärzte betreffen, d. h. die Instrumente und Techniken ihres Umgangs mit der Zeit, aber auch
– Fehler im Rahmen des Praxis-Zeitmanagements, wenn z. B. Medizinische Fachangestellte Fehlentscheidungen zur Zeitverwendung (Beispiel: häufiges „Einschieben“ unangemeldeter Patienten) treffen, die dann die persönlichen Nutzungsmöglichkeit der Arzt-Zeit negativ beeinflussen.

Aus diesem Grund muss für einen optimierten Umgang mit dem knappen Faktor „Zeit“ das ganzheitliche Zeitmanagement als Summe des persönlichen und des Praxis-Zeitmanagements betrachtet werden.

Reframing: das Glas ist halbvoll

Bereits die Verinnerlichung dieses Ansatzes, das Glas als halbvoll und die Zeiteinteilung als eine aktive, weitgehend selbstbestimmbare Handlung zu betrachten, bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zunächst mental der vermeintlichen Zangenwirkung zu entziehen, die sich aus dem Anspruch Dritter an Ihre Zeit bzw. ihrer knappen Verfügbarkeit ergibt und die zu Reaktionen wie Stress, Demotivation oder sogar Burn-out führt. Weiterlesen…

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

Diesen Beitrag zitieren

Thill, Klaus-Dieter: (Titel), BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)


 

IFABS TeleConsulting-Shop Thill


 

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