Skip to content

Digitale Transformation der Arztpraxis: Wie gut sind Frauenärzte vorbereitet?

12. April 2017

Eine nutzenbringende digitalisierte Unterstützung der Arbeit von Arztpraxen benötigt als Grundlage ein funktionsfähiges Praxismanagement. Mit Hilfe eines einfachen Verfahrens lässt sich der digitale Prädispositions-Status von Arztpraxen bestimmen. Eine fachgruppenspezfische Exploration gibt einen Einblick in die aktuelle Situation von Frauenarzt-Praxen.

Der Erfolg der digitalen Transformation hängt auch von der Praxismanagement-Qualität ab

Wenn über den Einsatz von Digital-Lösungen in Arztpraxen gesprochen wird, dominieren technische Aspekte und die Beschreibungen der vielfältigen Vorteile. Kaum Beachtung finden hierbei jedoch die Anwendungs-Voraussetzungen in den Praxisbetrieben, d. h. das gegenwärtig praktizierte Praxismanagement. Funktioniert die Praxisführung nicht oder nur unzureichend, lassen sich Digital-Applikationen, egal welcher Art, nur schwer etablieren bzw. erreichen nicht ihren vollen Wirkungsgrad.

Einfach zur Status-Bestimmung

Mit Hilfe eines einfachen Testverfahrens, dem Valetudo Check-up© „Digitaler Prädispositions-Status (DPS) Arztpraxis“, ist es möglich, einfach und unaufwendig den Status der „Praxismanagement-Transformationsbereitschaft“ von Arztpraxen zu bestimmen und gleichzeitig zu identifizieren, welche Veränderungen ggf. notwendig sind, um in eine optimale Ausgangssituation für den Einsatz digitaler Lösungen zu gelangen.

Die Praxis-Typologie

Mit Hilfe des DPS lassen sich Arztpraxen wie folgt klassifizieren:
– Liegt der für eine Praxis ermittelte Score über 80%, ist sie „digital-bereit“, es liegen optimale Bedingungen für die Einbindung und Anwendung vor (Digital-Erfolgspraxis).
– Ein Wert zwischen 60% und 80% beschreibt einen „digital-vorbereiteten“ Zustand, in Praxen dieses Typs müssen nur wenige Aspekte des Praxismanagements korrigiert werden, um digital-bereit zu sein (Digital-Entwicklungspraxis).
– Zwischen 40% und 60% befinden sich die „digital-ambivalenten“ Praxisbetriebe (Digital-Aufbaupraxen), sie sind durch gravierendere Probleme in der Praxisführung geprägt, die teilweise zunächst korrigiert werden müssen, um digitale Lösungen in ihrem vollen Umfang nutzen zu können. Werden umfassende problembeseitigende Aktivitäten tatsächlich eingeleitet, steht der Anwendung aber kein Hindernis mehr im Weg.
– Bei Werten unter 40% ist eine Arztpraxis gegenwärtig „digital-ungeeignet“ (Analoge Arztpraxen).

Frauenarzt-Praxen im DPS©-Check

Arztpraxen dieser Fachgruppe fallen mit einem DPS©-Score von 55,2% in die Klasse der digital-ambivalenten“ Praxisbetriebe. Vor allem organisatorische Defizite und eine unzureichende Personalführung bilden potenzielle Barrieren für eine reibungslose Integration digitaler Lösungen. Hinzu kommt eine nur gering professionalisierte Planung, doch ohne eine konkrete Praxis-Strategie können der Stellenwert der Digitalisierung und ihre Entwicklungsrichtung für den einzelnen Betrieb nicht bestimmt werden, es kommt zu einer „aktionistischen Digitalisierung“.

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

Diesen Beitrag zitieren

Thill, Klaus-Dieter: Digitale Transformation der Arztpraxis – Wie gut sind Frauenärzte vorbereitet?, BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

Weiterführende Informationen

Der Valetudo Check-up© „Digitaler Prädispositions-Status (DPS) Arztpraxis“. Das Leistungsprofil…

d-change©: Digitalisierung der Arztpraxis. Alle Beiträge im Überblick…

Bildnachweis

© IFABS Photo-Edition, erhältlich bei EYEEM und GETTY IMAGES

IFABS TeleConsulting-Shop Thill

Advertisements
Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: