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Useletter statt Newsletter: Warum die Pharma-Kommunikation eingefahrene Wege verlassen sollte

9. Februar 2017

Die Anforderungen der ärztlichen Zielgruppen an die Informationen pharmazeutischer Hersteller haben sich verändert. Das Marketing der Anbieter muss hierauf mit einem Konzeptwandel reagieren.

Mogelpackung „News“

Mailings, Kundenzeitschriften und Newsletter sind – ob als Print oder digital distribuiert – nach wie vor intensiv eingesetzte Marketinginstrumente der Pharma-Industrie. Doch trotz der Kanal-Präsenz verlieren die Inhalte dieser Kommunikationsmedien für Ärzte immer mehr an Bedeutung. Hierfür ist zum einen – wie die Ergebnisse von Befragungen im Rahmen des Projektes „Pharma SalesTalk Insights“ zeigen – die digitale Echtzeit-Verfügbarkeit von Informationen verantwortlich, die dazu führt, dass viele „News“ zum Zeitpunkt der Bereitstellung vielfach schon veraltet sind. Von größerer Bedeutung ist jedoch eine sich deutlich verändernde Anforderungshaltung der ärztlichen Zielgruppe: ihr Wunsch sind „Useletter“ mit Inhalten, die sie aktiv für ihre Arbeit einsetzen können. Andernfalls werden sie erst gar nicht gelesen.

Das Praxismanagement als Entwicklungsansatz

Thema Nr. 1 ist dabei das Praxismanagement, denn fast jeder zweite Arzt gibt inzwischen an, bei seiner Praxisführung oder in Teilbereichen Unterstützung zu benötigen. „Ich hätte lieber eine Checkliste für einen optimierten Wartekomfort statt der hinlänglich bekannten Informationen zur Gesundheitspolitik!“ führte ein befragter Arzt aus und skizziert damit die Anforderungsrichtung.

Hilfen nach dem Baukastensystem

Das Praxismanagement eignet sich gleichzeitig aufgrund seines hohen Standardisierungsgrades der Best Practice-Instrumente, Regeln und Verhaltensweisen hervorragend für Embedded Promotion-Konzepte. Diese Konstellation ermöglicht über die Nutzung abgrenzbarer Aktionsbereichs-Cluster die Entwicklung von Medical Practice Reinforcement-Tools (MPR). Baukasten-basiert können aus ihnen individuelle, langfristig angelegte Unterstützungs- und Dialogkonzepte abgeleitet werden, ohne jedoch den derzeitigen kapazitären und budgetären Aufwand zu erhöhen. Mittels vorgeschalteter Analysen oder Befragungen lassen sich die Inhalte sogar personalisieren.

Auch der Vertrieb wird unterstützt

Die nachhaltig gesteigerte Nutzenausrichtung steigert gleichzeitig Awareness und Impact für die verbundenen Präparate, fördert die Zielgruppenbindung und unterstützt Positionierung sowie Image-Bildung. Und nicht zuletzt profitiert auch der Vertrieb von derartigen Leistungen, da sie parallel auch von den Mitarbeitern genutzt werden können.

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

Diesen Beitrag zitieren:

Thill, Klaus-Dieter: Useletter statt Newsletter – Warum die Pharma-Kommunikation eingefahrene Wege verlassen sollte, BENCHMARK!, (Publikations-Datum des Beitrags)

Bildnachweis:

© IFABS Photo-Edition, erhältlich bei EYEEM und GETTY IMAGES

IFABS TeleConsulting-Shop Thill

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From → Pharma-Marketing

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