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Plötzliche Kündigung einer MFA / ZFA: Was Ärzte und Zahnärzte vorbeugend tun können

9. Dezember 2016

Kündigungen und ihre Negativ-Effekte
Wenn langjährig beschäftigte und professionell arbeitende Medizinische oder Zahnmedizinische Fachangestellte ausscheiden, können eingespielte Teams schnell durcheinander kommen. Was sich so harmlos anhört, hat jedoch bei längerem zeitlichen Bestand äußerst negative interne und externe Konsequenzen: die Produktivität bricht ein, die medizinische Betreuung verschlechtert sich, in der Rest-Belegschaft kommen Konflikte auf und stören die für einen reibungslosen Arbeitsablauf benötigte Teamharmonie. Gleichzeitig verschlechtern sich die Patienten-, bei Fachpraxen auch die Zuweiser-Zufriedenheit. Alle diese Effekte bleiben zudem nicht ohne Einfluss auf das Praxisergebnis.
Die Zeichen der Zeit nicht erkannt
Praxisinhaber reagieren meist hilflos und vor allem erst dann, wenn die Kündigung bereits eingegangen ist. Nur die wenigsten achten vorausschauend und Kündigungs-präventiv auf ihr Personal, denn die wenigsten Entscheidungen, den Arbeitgeber zu wechseln, entstehen über Nacht. Vielmehr sind sie das Resultat von Prozessen, in deren Verläufen die jeweiligen Mitarbeiterinnen bewusst und unbewusst entsprechende Signale senden, die sich im Verhalten und in der Kommunikation ausdrücken. Doch die wenigsten Mediziner sind hierfür grundsätzlich sensibilisiert und erkennen die Gefahr rechtzeitig.
Einfache Prävention
Neben einem „guten Draht“ zu den Mitarbeiterinnen und intensiv-direkter Kommunikation können Frühindikatoren für Kündigungsgefahren aus Mitarbeiter-Zufriedenheitsbefragungen abgeleitet werden, vor allem, wenn es sich um einen größeren Personalstamm handelt. Über ein spezielles Fragen-Design lassen sich die Stimmungslage der MFA / ZFA diskret bestimmen und durch Wiederholungen im Zeitablauf monitoren, die Gruppen-Dynamik erfassen und konkrete Ansätze für Veränderungen der Teamführung ableiten.
Die Nachfolge optimieren
Natürlich kann trotz der genannten Maßnahmen generellen Veränderungswünschen des Personals nicht immer entgegengewirkt werden, aber zumindest können der Überraschungseffekt und die Hektik bei der Suche nach Ersatz vermieden werden, damit eine vakante Stelle nicht nur besetzt, sondern optimal ersetzt wird.

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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