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d-change: Acht Gründe, warum die Digitalmedizin bei niedergelassenen Ärzten bislang nur auf geringe Resonanz stößt und was Anbieter dagegen tun können (3)

2. Dezember 2016
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Fortsetzung vom 30.11.2016
Die ersten beiden Teile der Mini-Serie beschäftigten sich mit den Gründen, die auf Seiten niedergelassener Ärzte zu einer deutlichen Zurückhaltung bei der Beschäftigung mit Digital-Lösungen für ihre Betriebe führen. Um dennoch im ambulanten Bereich breit expandieren zu können, kommt es zunächst darauf an, ein Grundverständnis für die digitalen Möglichkeiten zu erzeugen und darauf aufbauend eine Handlungsbereitschaft zu erwirken.
Mission possible
Die grundlegende initiale Mission besteht also darin, die Idee der Digitalisierung in Arztpraxen zu tragen und – arztgerecht – die Frage zu beantworten, warum eine Beschäftigung mit der Thematik sinnvoll ist. Dafür ist es hilfreich, einen Einblick in die derzeitigen Assoziationen der Mediziner zu erhalten. Auf der positiven Seite werden – wie die d-change-Gruppendiskussionen zeigten – vor allem Argumente der Anbieter wiederholt, z. B.:
– Arbeitserleichterung
– Produktivitätssteigerung
– Detaillierte und umfassender Informationen
– Schnelligkeit
– Flexibilität
– Kosteneinsparung
– engmaschigeres Monitoring.
Negativ assoziiert werden Begriffe wie
– Datensicherheit
– Verhaltensänderung
– Unbekanntes
– Investitionen
– Zusatzarbeit
– Service, Wartung, Nachhaltigkeit
– Abhängigkeit.
Ergänzend nach der Bedeutung der Merkmale für Auswahlentscheidungen gefragt, schneiden die positiven Argumente in ihrer Wertigkeit deutlich geringer ab als die negativen, da sie für die Praxisinhaber nicht konkret nachvollziehbar sind. Die Gruppendiskussions-Ärzte nannten u. a. folgende Fragen, die für sie zu einer Beseitigung der Negativ-Aspekte beitragen können:
– Wie integriere ich den Ansatz ohne großen Aufwand in bestehende Strukturen und Prozesse?
– Worauf muss ich achten?
– Welche Veränderungen ergeben sich für meine Arbeit?
– Ist das Konzept zukunftsfähig?
– Ist die Lösung ausgereift?
– Wie schnell bekomme ich im Problemfall Hilfe?
Das Erfolgs-Basiskonzept
Über den Vermarktungs-Erfolg entscheidet, ob es dem einzelnen Anbieter gelingt
(1) den Nutzen (nicht die Vorteile!) seiner Lösung verständlich und unmittelbar praxisbezogen darzustellen,
(2) Sicherheit zu schaffen, vor allem über Testimonials und Community-Konzepte,
(3) den finanziellen Rahmen zu erklären (wie Investitionen zu Einnahmen werden) sowie
(4) Hilfestellung bei der Implementierung zu leisten.

©Klaus-Dieter Thill / IFABS

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From → Arztpraxis, eHealth

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