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MEDICA und eHealth: Die Kommunikation von Zukunfts-Techniken verhält sich retrograd zu ihrem Inhalt

16. November 2016

Anlässlich der MEDICA 2015 hatte ich meinen Messe-Eindruck im dem nachfolgenden Beitrag skizziert. Nach dem gestrigen Besuch lässt er sich fast vollständig übernehmen. Allein die Schwächen der technischen Präsentationsabläufe haben sich etwas gebessert. Neu hinzugekommen ist die Intention, möglichst alle für die Themendarstellung relevanten Zusammenhänge auf Übersichts-Charts abzubilden. Die Umsetzung gelingt natürlich nicht, da auch ungeeignete Schriftarten und -größen sowie kaum unterscheidbare Farben verwendet werden. Kurz gesagt (und wiederholt): „Die Kommunikation von Zukunfts-Techniken verhält sich retrograd zu ihrem Inhalt. Das ist angesichts der hervorragenden Einblicke wirklich bedauerlich.“

„eHealth ist nicht aufzuhalten…
Wer sich auf der Düsseldorfer MEDICA in Halle 15 („Informations- und Kommunikationstechnologie“) umsieht, erfährt in umfassender und detaillierter Form, welche konkreten, sofort nutzbaren Möglichkeiten eHealth-Lösungen bereits heute bieten und welche Entwicklungsdynamik hinter diesem Bereich steht. Nicht nur die hohe Ausstellerpräsenz, sondern auch die in verschiedenen Vorträgen skizzierten Investitionsvolumina der nächsten Jahre verdeutlichen, dass es sich bei eHealth um keinen einfachen Trend, sondern um eine konkrete, breit angelegte Zukunftsentwicklung handelt. Zwar fehlt vielen Ansätzen aus Mediziner-Sicht  gegenwärtig noch eine entsprechende Validierung und manche ärztliche Messebesuchern machen aus ihrer Skepsis und Abneigung keinen Hehl, doch die vorgestellten Projekte können bereits jetzt vielfach ihre Praxistauglichkeit und Professionalität belegen
…manche Präsentation hingegen schon
Kontrastiert werden die Hightech-Entwicklungen und die Skizzierung einer digitalen Healthcare-Perspektive durch – man glaubt es kaum – eklatante technische Schwächen vieler Präsentationen: zu leise oder zu laut justierte Mikrofone, nicht startende und / oder ruckelnde Videos, Fehler bei Folienüberleitungen, Pannen bei Demonstrationen. Hinzu kommen Vortrags-technische Defizite bei Projekt-Promotoren und Referenten. Die Kommunikation von Zukunfts-Techniken verhält sich retrograd zu ihrem Inhalt. Das ist angesichts der hervorragenden Einblicke wirklich bedauerlich.“

© Klaus-Dieter Thill / IFABS

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