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Pharma-Strategie „Patientenorientierung“: Das Fundament fehlt (noch)

10. November 2016
Pharma-Strategie „Patientenorientierung“: Das Fundament fehlt (noch) IFABS Thill Valetudo

Der Patient rückt in den Fokus der Aktivitäten
Die Patientenorientierung bzw. -zentrierung ist ein zentrales strategisches Thema der Pharma-Industrie. Die hiermit verbundenen Aktivitäten betreffen drei Aktions-Bereiche:
(1) die krankheitsbezogenen Anforderungen und Verhaltensweisen von Patienten zu erkunden und zu verstehen,
(2) Präparate mit Informationen und Services verbunden anzubieten, um die individuelle Lebens- und die gesellschaftliche Versorgungsqualität zu erhöhen sowie
(3) Arzneimittel und ihre Einsatzbedingungen, sowohl auf medizinischer Ebene als auch im Rahmen des Gesundheitswesens, perspektivisch zu entwickeln.
Geringer Bekanntheitsgrad
Hierzu haben die Hersteller haben eine Vielzahl von Initiativen und Aktionen ins Leben gerufen, teilweise sogar die unternehmensinterne Organisation neu ausgerichtet. Parallel ist die Fachpresse umfassend eingebunden. Aber was wissen Patienten derzeit über diesen Ansatz? Die Antwort ist eindeutig: bei den Betroffenen sind die Bestrebungen bislang noch nicht angekommen. Eine Umfrage in der Valetudo Patienten-Community ergab, dass weniger als 5% der Befragten von derartigen Bestrebungen oder einzelnen Aktionen eine etwas genauere Kenntnis hatten.
Vertrauen als Fundament
Die strategische Ausrichtung der Patientenorientierung ist zunächst eine einseitige Absichtserklärung. Ihre Umsetzung auf breiter Basis, über den Rahmen von Einzelprojekten hinaus, setzt voraus, dass patientenseitig auch eine entsprechende Bereitschaft besteht. Doch die wird gegenwärtig durch das negative Image der Branche blockiert. Eine Exploration zur Beurteilung von medizinischen Informationen auf Pharma-Seiten, die für die Laien-Öffentlichkeit bestimmt sind, ergab für den Parameter „Vertrauenswürdigkeit“ einen negativen NPS-Wert. Diese Bewertung macht deutlich, wie ausgeprägt das Negativ-Image wirkt, denn sachlich entsprachen die Inhalte exakt den medizinischen Fakten und waren sogar didaktisch deutlich besser aufbereitet als auf „neutralen“ Seiten.

© Klaus-Dieter Thill / IFABS

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