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Erfolg in der Arztpraxis: Eine Frage von Perspektive und Systematik

26. Oktober 2016
Erfolg in der Arztpraxis: Eine Frage von Perspektive und Systematik IFABS Thill

Weniger Arbeitsdruck
Für den Begriff „Praxiserfolg“ existiert eine Vielzahl von quantitativen und qualitativen Interpretationen, die vor allem durch die individuelle Sicht des einzelnen Mediziners bestimmt werden. Ein weit verbreitetes Ziel ist in diesem Zusammenhang, das anfallende Arbeitspensum mit dem gegebenem Ressourcen-Einsatz weniger stress- und druckbelastet erledigen zu können. Die Vorstellung vieler Teams geht dabei in die Richtung, eine Art „Königsweg“ zu entdecken, der für Abhilfe sorgt.
Die Erfolgs-Grundlage: Das Praxismanagement als System betrachten

Den wenigsten ist bewusst, dass das Praxismanagement ein interdependentes System ist, das nur dann optimiert werden kann, wenn einander synergistisch bedingende Stellschrauben verändert werden. Es existiert nicht die „eine“ große Maßnahme, die alles zum Guten verändert, sondern es müssen im Regelfall mehrere Ansatzpunkte in Angriff genommen werden, die – jeweils für sich genommen – u. U. nur geringe Entlastungseffekte zeigen, in der Gesamtwirkung aber zu einer spürbaren Stress- und Druck-Reduktion führen.
Beispiele für Einzelmaßnahmen
Ein Beispiel ist die Vermeidung unnötiger Suchaktivitäten und -zeiten. Auf den einzelnen Vorgang entfallen vielleicht nur Minuten, in der Addition ergeben sich Stunden und Tage unnötiger Arbeit, die entsteht, weil man sich vorher keine Gedanken und eine Pläne gemacht hat. Ein anderes Beispiel ist die Optimierung der täglichen Laufwege. In mehr als der Hälfte aller Arztpraxen sind durch eine Umstellung der Raumnutzung sinnlose Wege-Zeiten einsparbar, die der Entlastung dienen. Ein dritter Ansatz ist eine systematische und koordinierte Aufgabenverteilung, die Doppelarbeiten und permanentes Nachfragen vermeidet.
Arztpraxen verfügen über eine Vielzahl von Entlastungs-Möglichkeiten

Wie groß das Entlastungs- und Verbesserungs-Potenzial in der Realität ist, zeigen die repräsentativen Analyse-Resultate der inzwischen mehr als 7.000 Valetudo-Community-Arztpraxen. Im Durchschnitt wurden mit Hilfe des validierten Valetudo Check-up© „Praxismanagement“, einem Fernanalyse-Verfahren ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters, pro Betrieb 38 Ansätze identifiziert, die die tägliche Arbeit einfacher, besser und entspannter, insgesamt also erfolgreicher machen konnten. Fast alle Ansätze waren dabei in Eigenregie, ohne Hilfe von außen, umsetzbar.

© Klaus-Dieter Thill / IFABS

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