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Worst Practices bei der Organisation von Arztpraxen: Gewinnverzicht statt Veränderung

10. Juli 2016

Brauchen Bremer Ärzte kein Geld?
Im aktuelle Newsletter der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen vom 6. Januar 2016 wird über die Erfolge der zum 1. Juli 2015 abgeschlossenen Hausarzt- und Versorgungsverträge berichtet. Ein in diesem Zusammenhang erschreckendes Resultat ist, dass die Bremer Ärzte auf Programm-Einnahmen von 350.000 bis 400.000 Euro verzichteten, da die hierfür benötigten Diagnosen zwar vorlagen, aber die Abrechnungsziffern nicht gesetzt wurden. Eine Ursachen-Analyse existiert bislang nicht, die Vermutungen reichen von Unkenntnis über Software-Probleme bis zu Vergesslichkeit.
Kaum Analysen der Praxisorganisation
Insgesamt lassen sich die meisten der möglichen Gründe auf eine unzulängliche Praxisorganisation zurückführen, ein Gestaltungsfeld, dessen Qualität für Aspekte wie strategische Positionierung, Produktivität, Arbeitsqualität, Patientenbindung und -gewinnung und damit für das finanzielle Ergebnis von Arztpraxen entscheidend ist. Doch bislang hat erst ein Drittel der niedergelassenen Ärzte eine professionelle Organisationsanalyse durchgeführt. Untersucht man die Gewinnentwicklung vor und ein Jahr nach einer solchen umfassenden und in den Ergebnissen konsequent umgesetzten Untersuchung, ergeben sich Gewinnzuwächse von durchschnittlich 25%.
Ein Gestaltungsfeld mit Erfolgs-Potenzial

In Arztpraxen werden – über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. –größen betrachtet – durchschnittlich nur 46,8% der für eine reibungslos funktionierende Praxisorganisation notwendigen Regelungen und Instrumente eingesetzt (Organizing Quality Score), die hieraus resultierende Patientenzufriedenheit erfüllt lediglich 58,3% der Anforderungen und Wünsche (Organizing Impact Score). In jeder Praxis finden sich durchschnittlich achtzehn  Verbesserungsansätze für Strukturen und Abläufe. Und selbst in Betrieben, in denen die Teams akut keine Beeinträchtigung ihrer Arbeit verspüren, existieren häufig organisatorische Risikofaktoren, die mittel- bis langfristig zu Problemen führen.


Einfach zur eigenen Status-Analyse
Niedergelassene Ärzte, die sich unaufwendig einer Optimierung der Praxisorganisation nähern möchten, steht hierfür das Valetudo Check-up ©-System zur Verfügung, dass sich in einem eigenen Analyse-Teil hiermit beschäftigt, gleichzeitig aber auch die Interdependenzen zu den anderen Praxismanagement-Bereichen berücksichtigt. Alle Informationen sind hier zusammengestellt.
Der Buch-Tipp zum Thema
Die 20 Best Practice-Ansätze „guter“ Organisation in Arztpraxen

© Klaus-Dieter Thill / IFABS

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