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Patientenorientierung der Pharma-Industrie: Bislang noch eine Geheimwissenschaft

21. April 2016
Patientenorientierung der Pharma-Industrie: Bislang noch eine Geheimwissenschaft

Der Patient im Mittelpunkt..

Die Patientenorientierung bzw. -zentrierung ist ein zentrales strategisches Thema der Pharma-Industrie. Die hiermit verbundenen Aktivitäten betreffen drei Aktions-Bereiche:
(1) die krankheitsbezogenen Anforderungen und Verhaltensweisen von Patienten zu erkunden und zu verstehen,
(2) Präparate mit Informationen und Services verbunden anzubieten, um die individuelle Lebens- und die gesellschaftliche Versorgungsqualität zu erhöhen sowie
(3) Arzneimittel und ihre Einsatzbedingungen, sowohl auf medizinischer Ebene als auch im Rahmen des Gesundheitswesens, perspektivisch zu entwickeln.


…kennt das Konzept nicht.

Hierzu haben Hersteller eine Vielzahl von Initiativen und Aktionen ins Leben gerufen, teilweise sogar die unternehmensinterne Organisation neu ausgerichtet. Parallel ist die Fachpresse umfassend eingebunden. Aber was wissen Patienten derzeit über diesen Ansatz? Die Antwort ist eindeutig: bei den Betroffenen sind die Bestrebungen bislang noch nicht angekommen. Eine Blitzumfrage bei 150 zufällig ausgewählten Teilnehmern des Valetudo-Patientenpanels erbrachte, dass niemand von derartigen Bestrebungen oder einzelnen Aktionen Kenntnis hatte. 
Die ebenfalls erfragte Grundeinstellung im Hinblick auf die Nutzen-Einschätzung des Konzeptes ergab, dass bislang nur 15% Vorteile für das persönliche Gesundheitsmanagement erwarteten, in Bezug auf die generelle Versorgungsqualität der Bevölkerung lag der Anteil etwas höher bei 19%. Bei der Frage nach der dringendsten Anforderung, die die Patienten an die Industrie hätten, wurde in der überwiegenden Mehrzahl die Bereitstellung verständlicher Beipackzettel genannt.

© Klaus-Dieter Thill / IFABS

Open Content Questionnaire© (OCQ)

Zufriedenheits-Befragungen mit Anwendungs-Hürden
Das Thema „Zufriedenheits-Orientierung“ wird in Deutschland viel diskutiert, aber zu wenig systematisch analysiert. Ein Grund sind die z. T. hohen Kosten derartiger Befragungen, wenn sie in Fremdregie durchgeführt werden. Versuche in Eigenregie scheitern oft an hohem zeitlichen und kapazitären Aufwand.  Zudem kann die Realisierung meist nie ad hoc zur Erfassung aktueller Situationen und Entwicklungen erfolgen, sondern benötigt viel Vorlaufzeit.

Anwendungs-Beispiel „Pharma-Regionalmanagement“

Viele Area-Manager pharmazeutischer Unternehmen wünschen sich beispielsweise, kurzfristige punktuelle Marktforschungs-Untersuchungen für ihre eigene Region durchzuführen zu können, z. B. um die Funktionalität von Argumentationsansätzen zu überprüfen oder um die Zufriedenheit der Zielgruppen mit Marketingmaßnahmen, z. B. Veranstaltungen, zu bestimmen. Doch Budget-Belastung und Zeitaufwand blockieren diese Option.

Die Problemlösung
Ob Kunden-, Mitarbeiter- oder Anwender-Befragung, das auf der Basis von mehr als 10.000 Befragungen entwickelte Konzept des Open Content Questionnaire© (OCQ) bietet hierfür die Lösung...weiterlesen…

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From → Pharma-Marketing

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