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Praxismanagement: Sind Arztnetz-Praxen anders?

26. Juni 2015

Das Praxismanagement als Qualitätsbaustein
Praxis-Netze verfolgen im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung der Patienten das Ziel, eine möglichst hohe medizinische Qualität durch eine optimierte Kooperation und Kommunikation zu gewährleisten. Hierfür ist vor allem ein optimiertes Praxismanagement der beteiligten Medizinbetriebe notwendig, denn nicht die Tatsache allein, Mitglied eines Netzes zu sein, trägt zu einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung bei, sondern vor allem die in den Praxen eingesetzten Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen der Praxisführung (...weiterführende Informationen). Sie bestimmen darüber hinaus auch die Gestaltung interner Aspekte wie Arbeitsmotivation, Produktivität und wirtschaftlichen Erfolg. Nur in einem „gesunden“ Netz mit optimierten Praxismanagement-Strukturen aller Mitglieder kann der Netzgedanke in einem entsprechenden Leistungspotential bestmöglich materialisiert werden.
Multi-Level-Benchmarking

Bei der konkreten Beurteilung der Praxismanagement-Qualität von Mitglieds-Praxen in Arztnetzen oder eines  ganzen Verbundes sind Benchmarking-Vergleiche (Methodik: Valetudo Check-up © „Praxismanagement“) besonders hilfreich. Sie bieten als objektive Maßstäbe eine Status quo- und Entwicklungs-Orientierung auf mehreren Ebenen:
(I) das Praxismanagement-Leistungspotential der einzelnen Netz-Praxis kann in Relation zum Best Practice-Standard und zum Fachgruppen-Durchschnitt eingeordnet werden,
(II) als weitere Größe ist der Durchschnitt des Leistungspotentials aller Netz-Mitglieder (Netz intern) nutzbar,
(III) ergänzt um die Angabe, wie das Netz insgesamt im Vergleich zu anderen Netzen und zum Best Practice abschneidet.
Sind Netzpraxen anders?

Unter dem Benchmarking-Aspekt werden in netzunabhängigen Arztpraxen – über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. –größen betrachtet – durchschnittlich nur 53% der für ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement notwendigen Regelungen und Instrumente eingesetzt, die hieraus resultierende Patientenzufriedenheit erfüllt lediglich 61% der Anforderungen und Wünsche. Die Analysen des Projektes „Physician Networks Insights (PNI)“ zeigen, dass Netzpraxen sich hiervon kaum unterscheiden, die Input-Output-Relation beläuft sich auf 58,4% zu 65,8%.

© Klaus-Dieter Thill / IFABS

Weiterführende Informationen zu den Inhalten dieses Blogs bieten die „QuickGuides“-E-Books, konkrete Hilfestellungen liefern die Analysen des Valetudo Check-up ©-Systems. Die Bilder der IFABS Photo-Edition sind exklusiv bei gettyimages® erhältlich.

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From → Arztnetz, Arztpraxis

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