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Mehr Wunsch als Wirklichkeit: Der Klinik-Apotheker als Medikations-Berater

7. September 2014

In einer alternden Gesellschaft mit der Konsequenz zunehmend polymedikamentöser Behandlungen rückt das Problem von Arzneimittel-Interaktionen immer mehr in den Vordergrund. Hierbei sind nicht nur verordnete Präparate zu berücksichtigen, sondern auch alle Mittel, die Patienten im Rahmen der Selbstmedikation anwenden.
Der Krankenhausaufenthalt ist eine Situation, in der es mehr denn je auf eine Abstimmung der Medikamente ankommt, denn das bisherige Arzneimittel-Set der Patienten muss meist durch weitere neue Präparate ergänzt werden. Da die Patienten für eine bestimmte Zeitspanne in einer Klinik verweilen, wäre das die ideale Gelegenheit, die gesamte Medikation zu überprüfen, eine Aufgabe, die den Krankenhaus-Apotheker aktiv in die Patientenversorgung einbinden würde. Erfolgreiche Modellprojekte hierzu existieren bereits. Von einer Breitenumsetzung ist man derzeit jedoch noch weit entfernt, denn solange das Klinik-Praxis-Verhältnis sich eher als ein Gegen- statt eines Miteinanders darstellt, sind Medikations-optimierende, die Patientensicherheit erhöhende Abstimmungen kaum möglich.

© Klaus-Dieter Thill / IFABS

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From → Apotheke, Klinik

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